
Als Alternative zum Bild einer Organisation die sich ständig verändern "muss", kann eine resiliente Organisation angesehen werden.
Organisationale Resilienz wird nach DIN ISO 22316:2017 wie folgt definiert:
„OR ist die Fähigkeit einer Organisation, etwas abzufedern (=Sicherheit, Veränderungen kompensieren) und sich in einer verändernden Umgebung anzupassen (=Flexibilität), um so zu ermöglichen, ihre Ziele zu erreichen, zu überleben und zu gedeihen. Resiliente (belastbare) Organisationen können Bedrohungen und Chancen - aufgrund von plötzlichen oder allmählichen Veränderungen im internen und externen Kontext -antizipieren und darauf reagieren.“
Eine resiliente Organisation sucht neben der Flexibilität immer auch nach Sicherheit und Widerstandsfähigkeit. Ziel ist es, als Organisation belastungsfähiger und immuner gegenüber großen Herausforderungen zu werden.
Auf dem Weg zu einer resilienten Organisation
Schlussfolgerung 2
Der Weg zu einer resilienten Organisation ist sicher nicht einfach und muss von jeder Organisation ganz individuell beschritten werden.
Deshalb werden abschließend nur ein paar allgemeine Hinweise für diesen Weg benannt:
- Eine reflexive Organisation werden
- Eine fehlerfreundliche Organisationskultur anstreben
- Institutionelle Varietät fördern
- Übereffizienz abbauen
- Selbstregulation in der Organisation fördern
- Potentialentfaltung fördern